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Ausstellungen

Ungebautes Graz
Architektur für das 20. Jahrhundert

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Kuratorisches Konzept und Umsetzung

im Auftrag des GrazMuseums

Ausstellungsdauer: 18.07. bis 31.01.2021

Die Ausstellung im GrazMuseum präsentiert eine Auswahl nicht realisierter Architektur des 20. Jahrhunderts in ihrem gesellschaftspolitischen Kontext. Planungen wie das Warenhochhaus Scheiner am Jakominiplatz (1929/30), die Gartenstadt Marienwiese (1947), das Trigonmuseum im Pfauengarten (1988-93) oder das Kunsthaus im Schloßberg (1997) sind in Graz beispielgebend für die immerwährende Debatte über die Vereinbarkeit moderner Baukultur mit der Bewahrung der historischen Altstadt.

Architektur ist Ausdruck eines Zeitgeistes und in der Demokratie oftmals Ausgangspunkt für die Frage: Moderne oder Tradition? Die Diskussion darüber prägt die Grazer Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts und die gebaute Architektur den Grazer Stadtraum bis heute. Ungebaute Projekte hingegen geraten in Vergessenheit. Wie würde der Grazer Stadtraum heute wohl aussehen, wenn die ungebaute Architektur realisiert worden wäre?

Kuratorin: Ingrid Holzschuh

Kuratorische Assistenz: Johanna Fiedler

Projektleitung: Franziska Schurig

Projektsteuerung: Sibylle Dienesch

Ausstellungsgestaltung und –grafik: studio-itzo

Foto: Collage © studio-itzo