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Im Westen viel Neues

VS Nüziders
Podiumsdiskussion

15. September 2021, 19:00 bis 21:00 Uhr, im Architekturzentrum Wien

An der Vorarlberger Baukunst herrscht ungebrochenes Interesse. Das demonstrieren zwei Publikationen, die heuer in Kooperationen des Az W mit dem vai und dem vorarlberg museum erschienen sind und im Rahmen eines inhaltlich verdichteten Abends präsentiert werden.

Die beiden Bücher „Rudolf Wäger. Baukünstler 1941–2019“ und „C4 Architekten – Fohn + Pfanner + Sillaber + Wengler“ schließen eine Lücke in der Aufarbeitung der österreichischen Architekturgeschichte, insbesondere der Vorarlberger Erfolgsgeschichte. Den im Rahmen unserer Vorarlberg-Ausstellung (2019/2020) angestoßenen Generationendialog inhaltlich weiterführend, diskutieren die Autorinnen gemeinsam mit dem Architekturkritiker und -publizisten Otto Kapfinger sowie dem Vorarlberger Architekten Matthias Hein die damalige Bedeutung der Baukünstler und deren Relevanz für eine heutige Generation.

Begrüßung:
Angelika Fitz, Direktorin Az W

Gäste:
Martina Pfeifer Steiner, Architekturpublizistin
Marina Hämmerle, Baukulturexpertin
Ingrid Holzschuh, Architekturhistorikerin
Otto Kapfinger, Architekt, Autor und Publizist
Matthias Hein, Architekt

Moderation:
Sonja Pisarik, Kuratorin Az W

Karl Sillaber und C4 Architekten
Neues Bauen in Vorarlberg und Tirol
1960-1979

I3 C6042
NEU ERÖFFNET

03. Juli 2021 bis 09. Jänner 2022, im Vorarlberg Museum, Bregenz

Kuratorisches Konzept und Umsetzung

im Auftrag des Vorarlberg Museum

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe C4 Architekten – Max Fohn, Helmut Pfanner, Karl Sillaber und der Tiroler Friedrich Wengler – gelten als Pioniere des neuen Bauens. Ihr erstes Projekt, die Volksschule Nüziders (1960–63), ist ein Schlüsselwerk des modernen Schulbaus in Vorarlberg, auf das weitere Schulbauten folgten (Volksschule Hasenfeld/Lustenau, HAK Bregenz, Hauptschule Nenzing). Weniger bekannt sind die Ein- und Mehrfamilienwohnhäuser, Büro- und Gewerbegebäude sowie Frei- und Hallenbäder, die in der gemeinsamen Schaffensperiode von 1960 bis 1979 in Tirol und Vorarlberg entstanden. Sie alle sind wichtige Zeugen moderner Architektur und werden in der ersten monografischen Ausstellung über das Werk der C4 Architekten und im begleitenden Katalog präsentiert.

Ausstellungsgestaltung: Robert Rüf

Grafik: Larissa Cerny

Auf Linie. NS-Kunstpolitik in Wien

Wienmuseum2021
In Vorbereitung

ab 14. Oktober 2021

Kuratorisches Konzept und Umsetzung gemeinsam mit Ao.Univ.Prof.in Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

im Auftrag des Wien Museum

Nach dem „Anschluss“ Österreichs am 12. März 1938 wurden vom NS-Regime alle Kunstvereine zwangsweise aufgelöst. Ab nun übernahm die Reichskammer der bildenden Künste (RdbK) per Gesetz die Kontrolle über die Künstler*innen und das NS-Kunstgeschehen.
Die Mitgliedschaft war für alle Künstler*innen verpflichtend und Voraussetzung für die Berufsausübung. Personen jüdischer Herkunft, politisch Andersdenkenden und der künstlerischen Avantgarde blieb die Aufnahme verwehrt.
Von rund 3 000 Künstler*innen haben sich die Mitgliederakten der NS-Reichskammer erhalten, die erstmalig in einem größeren Kontext beforscht wurden. Das neue Quellenmaterial ermöglicht Einblicke in die politischen Machtstrukturen, Abläufe, Netzwerke und die künstlerische Haltung des NS-Regimes, der Akteur*innen sowie ihrer Kunstwerke.
Die neuen Ergebnisse werden in der Ausstellung Auf Linie. NS-Kunstpolitik in Wien präsentiert. Originalobjekte und Dokumente geben Aufschluss über das Werk der Künstler*innen sowie die politische Propagandakunst. Das Wiener Kulturamt als wichtiger Auftraggeber und Initiator für die NS-konforme Kunst wird ebenso vorgestellt wie die Elite der NS-Kunst, die „Gottbegnadeten“.
Ein Blick auf die Situation nach 1945 lässt künstlerische und personelle Kontinuitäten kritisch hinterfragen.

Eine Kooperation des Wien Museums mit der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Landesverband für Wien, Niederösterreich, Burgenland.

Ausstellungsgestaltung: koerdutech - Irina Koerd und Sanja Utech

Grafik: seite zwei

Hitler als Architekt

ABB 1 Entwurf Hitlers für ein Führermuseum in Linz Oktober 1938 Hitler 1983 242 Nr 679
Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der Universität Wien

Forschungsprojekt (finanziert vom Jubiläumsfonds der ÖNB)
Raphael Rosenberg (PI), Ingrid Holzschuh, Winfried Nerdinger, Timo Nüßlein

Graz Museum Schloßberg

W Ha O18 MA
Kuratorisches Konzept und Umsetzung der Dauerausstellung
gemeinsam mit Otto Hochreiter und Martina Zerovnik

im Auftrag des Graz Museum

Eröffnung: September 2020

Mit dem Museum am Schloßberg entsteht eine neue Anlaufstelle für alle, ein Ort des Ankommens und Verweilens, ein Ort mit Geschichte und gegenwärtigen Einsichten. Es wird ein Museum für alle, das Vergnügen macht, indem es unterschiedlichste Wissensangebote sowie Wahrnehmungs- und Raumerfahrungen in sich vereint. Es bietet alte und neue Aussichten auf Berg und Stadt und einen Garten zum Verweilen, in dem es besonders auch für Kinder vieles zu entdecken gibt. Die Besucher/-innen des SchloßbergMuseums sind zu Entschleunigung inkl. Naturerlebnis und zum Flanieren durch die Geschichte(n) des Schloßbergs eingeladen.

Idee: Otto Hochreiter
Kurator/-innen: Otto Hochreiter, Ingrid Holzschuh, Martina Zerovnik
Wissenschaftliche Begleitung: Zsuzsa Barbarics-Hermanik, Marlies Raffler, Romedio Schmitz-Esser, Barbara Stelzl-Marx, Georg Tiefengraber
Projektleitung: Sibylle Dienesch
Ausstellungsassistenz: Johanna Fiedler
Architektur & Interior Design: studio WG3
Landschaftsarchitektur: studio Boden
Ausstellungsgestaltung & Grafik: BUERO41A

https://www.grazmuseum.at/graz...

Ungebautes Graz
Architektur für das 20. Jahrhundert

Ungebaut2020 web
Kuratorisches Konzept und Umsetzung

im Auftrag des Graz Museum

Ausstellungsdauer: 18.07. bis 31.01.2021

Die Ausstellung im GrazMuseum präsentiert eine Auswahl nicht realisierter Architektur des 20. Jahrhunderts in ihrem gesellschaftspolitischen Kontext. Planungen wie das Warenhochhaus Scheiner am Jakominiplatz (1929/30), die Gartenstadt Marienwiese (1947), das Trigonmuseum im Pfauengarten (1988-93) oder das Kunsthaus im Schloßberg (1997) sind in Graz beispielgebend für die immerwährende Debatte über die Vereinbarkeit moderner Baukultur mit der Bewahrung der historischen Altstadt.

Architektur ist Ausdruck eines Zeitgeistes und in der Demokratie oftmals Ausgangspunkt für die Frage: Moderne oder Tradition? Die Diskussion darüber prägt die Grazer Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts und die gebaute Architektur den Grazer Stadtraum bis heute. Ungebaute Projekte hingegen geraten in Vergessenheit. Wie würde der Grazer Stadtraum heute wohl aussehen, wenn die ungebaute Architektur realisiert worden wäre?

Kuratorin: Ingrid Holzschuh

Kuratorische Assistenz: Johanna Fiedler

Projektleitung: Franziska Schurig

Projektsteuerung: Sibylle Dienesch

Ausstellungsgestaltung und –grafik: studio-itzo

Foto: Collage © studio-itzo

BauKultur in Wien 1938–1959.
Das Archiv der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV)

Zv Buch
Ingrid Holzschuh (Hg.), in Zusammenarbeit mit der ZV

Die Zentralvereinigung der ArchitektInnen (ZV) wurde 1907 gegründet. 1938 wurde der Verein aufgelöst und die Mitglieder selektiv in die NS-Reichskammer überführt, manche emigrierten. Nach Kriegsende schlossen sich ehemalige Mitglieder als Architektengruppe in der Berufsvereinigung der bildenden Künstler zusammen, die eine wichtige Rolle in der Entnazifizierung übernahm. Durch das Engagement in Sachen Baukultur gelang es der ZV in der Nachkriegszeit, wieder ihren Status als wichtigste Standesvertretung zu erreichen: 1957 wurden die Standesinteressen der Architektenkammer übertragen, 1959 wurde die ZV als Verein neu gegründet. Mit Hilfe des Wiener ZV-Archivs beleuchten Wissenschaftlerinnen erstmals den sensiblen Zeitraum von der Auflösung 1938 bis zur Neugründung der ZV als Verein 1959.

Mit Beiträgen von Maria Auböck, Ingrid Holzschuh, Gabriele Kaiser, Sabine Plakolm-Forsthuber, Monika Platzer, Ursula Prokop, Katharina Roithmeier

Gestaltet von seite zwei

Broschur

2018. 200 Seiten, mit farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-0356-1795-5 Deutsch

Birkhäuser Verlag

Soziales Bauen im Roten Wien 1919 – 1934

Soziales Bauen
Lehrveranstaltung Seminar Kunstgeschichte SS 2017, Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur unterm Hakenkreuz

Architektur Unterm Hakenkreuz
Lehrveranstaltung Seminar Kunstgeschichte SS 2017, Universität Wien. In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

„Wien. Die Perle des Reiches“
Planen für Hitler

DSC 8435
Ausstellung im Architekturzentrum Wien (Az W)
19. März bis 17. August 2015

Erstmals wird in einer umfassenden Ausstellung das breite Spektrum des Wiener Baugeschehens während des Nationalsozialismus im Architekturzentrum Wien gezeigt. Die Bau- und Planungstätigkeit im Dritten Reich am Beispiel Wiens veranschaulicht die weitreichenden Zusammenhänge und Verflechtungen der NS-Ziele - Architektur wird für eine aggressive Expansionspolitik des NS-Regimes instrumentalisiert, Städtebau und Raumplanung werden zum Machtinstrument für eine nationalsozialistische Bevölkerungspolitik. Dem paradoxerweise weit verbreiteten Mythos, Wien würde nur eine untergeordnete Rolle im Planungsgeschehen des Dritten Reiches spielen, wird in der Ausstellung nachgespürt. Mit der Schaffung von Groß-Wien steigt die Donaumetropole nach Berlin zur zweitgrößten Stadt des Reiches auf. Infrastruktur-, Industrie- und Bebauungskonzepte bezeugen die mächtige Funktion Wiens als Drehscheibe und Transitraum von und nach Südosteuropa. Noch nie öffentlich gezeigtes Material, wie z.B. Pläne, Fotografien und Schriftstücke, wird in der Ausstellung präsentiert.

Kuratorinnen der Ausstellung:

Ingrid Holzschuh, Architekturhistorikerin

Monika Platzer, Kuratorin Az W Sammlung

Architektuzentrum Wien (Az W)

Adelheid Gnaiger (1916 – 1991).
Die erste Architektin Vorarlbergs

Adelheid Gnaiger
Mit Fotos von Petra Rainer

Im Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck,in Kooperation mit
dem Vorarlberg Museum

10. März 2016 bis 13. Mai 2016

Die bereits im Kunstpalais Liechtenstein in Feldkirch und im Frauenmuseum in Hittisau erfolgreich präsentierte Ausstellung gibt mit einer Vielzahl an Originalobjekten aus dem Nachlass von Adelheid Gnaiger - wie Architektur-zeichnungen, Fotos und Dokumente - Einblick in ihr architektonisches Werk. Mit der Präsentation der Projekte wird ein umfassendes Bild der kaum bekannten Nachkriegsarchitektur Vorarlbergs nachgezeichnet, wobei verschiedene Beispiele von bereits sanierten Gebäuden die Aktualität des Themas im Zusammenhang mit der Denkmalpflege und im Umgang mit historischer Bausubstanz zeigen.

Ein Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung im Archiv für Baukunst Innsbruck.

Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck

aut. architektur und tirol

Stiftung Theresianische Akademie
300 Jahre Bau- und Schulgeschichte

Theresianum
Kuratorisches Konzept und Umsetzung

im Auftrag der Stiftung Theresianische Akademie

ab September 2018

Im Schulalltag der 1746 gegründeten Theresianischen Akademie spiegelt sich nicht nur die politische Geschichte Österreichs wider, sondern vor allem die gesellschafts- und bildungshistorischen Entwicklungen der letzten drei Jahrhunderte. Stifterin Kaiserin Maria Theresia legte den Grundstein für die "Ritterakademie" und mit der Überlassung der ehemaligen kaiserlichen Sommerresidenz, der "Favorita", beginnt die Baugeschichte des Theresianums, die bis in die Gegenwart reicht.

Eine Ausstellung in den Gängen des Theresianums.

Gestaltung: orange moon

Roland Rainer. (Un)Umstritten
Neue Erkenntnisse zum Werk (1936-1963)

Roland Rainer 3337
Kuratorisches Konzept und Umsetzung
gemeinsam mit: Monika Platzer und Waltraud Indrist

im Auftrag des Architekturzentrum Wiens (Az W)

Eröffnung: Freitag, 19.10.2018, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.10. bis 07.01.2019

Spätestens seit der von der Stadt Wien in Auftrag gegebenen Studie über personenbezogene Strassennamen, worin der Roland-Rainer-Platz als "Fall mit Diskussionsbedarf" eingestuft wurde, traten Fragen zu den biografischen Selbstauslassungen des Architekten in Bezug zur NS-Zeit auf.

Roland Rainer (1910-2004) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Architekt*innen des 20. Jahrhunderts. Seine Bauten sind Identitätsträger für ein modernes und demokratisches Österreich. Rainers Siedlungskonzept für die gegliederte und aufgelockerte Stadt, in Ansätzen realisiert am Mauerberg in Wien (1962-1963) und in Puchenau bei Linz (ab 1963), gilt bis heute als wichtiges Modell für den verdichteten Wohnbau. In der NS-Zeit eignete sich Rainer in der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung das Wissen der städtebaulichen Grundlagenforschung an, das ihm nach 1945 als Basis für eine Reihe von theoretischen Publikationen diente. Die Kontinuität der Konzepte im Werk Rainers und seine berufliche Karriere verweisen auf seine Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen politischen Systeme. In Publikationen und Texten von und über Rainer wurde bisher die NS-Zeit aber ausgeklammert.

Die Übernahme des Nachlasses in die Sammlung des Az W 2015 gab Anlass, sein Oeuvre und seine Biografie neu zu befragen. Im SammlungsLab #3 werden nun in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien die ersten Ergebnisse einer im In- und Ausland erfolgten umfassenden Archivrecherche präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Foto: Ausstellungsansicht "Roland Rainer. (Un)Umstritten" © Architekturzentrum Wien, Foto: Lisa Rastl

Roland Rainer. (Un)Umstritten
Neue Erkenntnisse zum Werk (1936-1963)

Roland Rainer 3337
Kuratorisches Konzept und Umsetzung
gemeinsam mit: Monika Platzer und Waltraud Indrist

im Auftrag des Architekturzentrum Wiens (Az W)

Eröffnung: Freitag, 19.10.2018, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.10. bis 07.01.2019

Spätestens seit der von der Stadt Wien in Auftrag gegebenen Studie über personenbezogene Strassennamen, worin der Roland-Rainer-Platz als "Fall mit Diskussionsbedarf" eingestuft wurde, traten Fragen zu den biografischen Selbstauslassungen des Architekten in Bezug zur NS-Zeit auf.

Roland Rainer (1910-2004) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Architekt*innen des 20. Jahrhunderts. Seine Bauten sind Identitätsträger für ein modernes und demokratisches Österreich. Rainers Siedlungskonzept für die gegliederte und aufgelockerte Stadt, in Ansätzen realisiert am Mauerberg in Wien (1962-1963) und in Puchenau bei Linz (ab 1963), gilt bis heute als wichtiges Modell für den verdichteten Wohnbau. In der NS-Zeit eignete sich Rainer in der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung das Wissen der städtebaulichen Grundlagenforschung an, das ihm nach 1945 als Basis für eine Reihe von theoretischen Publikationen diente. Die Kontinuität der Konzepte im Werk Rainers und seine berufliche Karriere verweisen auf seine Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen politischen Systeme. In Publikationen und Texten von und über Rainer wurde bisher die NS-Zeit aber ausgeklammert.

Die Übernahme des Nachlasses in die Sammlung des Az W 2015 gab Anlass, sein Oeuvre und seine Biografie neu zu befragen. Im SammlungsLab #3 werden nun in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien die ersten Ergebnisse einer im In- und Ausland erfolgten umfassenden Archivrecherche präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Ausstellungsansicht "Roland Rainer. (Un)Umstritten" © Architekturzentrum Wien, Foto: Lisa Rastl

GeschichtenOrt Hofburg

Feld72 HOFBURG 01 Zugang
20 Installationen - 1 öffentlicher Raum

30. Juni bis 26. Oktober 2016
Kuratiert von Ingrid Holzschuh und Maria Welzig

Facebook_GeschichtenOrt

website_GeschichtenOrt

Die Ausstellung "GeschichtenOrt Hofburg" will den Stadtraum vom Josefsplatz bis zum Museumsquartier neu ins allgemeine Interesse rufen: als kulturelles und geschichtliches Zentrum dieses Landes, wo Historisches auf Zeitgenössisches trifft, wo nicht nur Herrschaftsgeschichte, sondern auch die Geschichte von Demokratie- und Emanzipationsbewegungen geschrieben wurde; als Ort europäischer Politik, aber auch als Ort urbanen Alltags- und Freizeitlebens.

20 Installationen beleuchten jeweils ein bezeichnendes Ereignis im Hofburg-Areal und eröffnen Einblicke in die politische und kulturelle Geschichte dieser "Stadt in der Stadt". Die Gestaltung lädt dazu ein, in die Geschichte/n spielerisch einzutauchen und sie sich zu eigen zu machen.

Wien Heute "Ausstellung bringt Hofburg in den öffentlichen Raum" (30.06.2016)

W24 "Die Hofburg erzählt ihre Geschichte" (30.06.2016)

ORF Wien "Die Hofburg als GeschichtenOrt" (30.06.2016)

Die Presse "Die Hofburg - größer als gedacht" (30.06.2016)

Salzburger Landesausstellung 2016
Bischof. Kaiser. Jedermann.

30. April bis 30. Oktober 2016
im Salzburg Museum, Neue Residenz

Vision und Wirklichkeit

zur Architekturgeschichte der Salzburger Festspielhäuser

Kuratiert von Ingrid Holzschuh und Peter Husty (Salzburg Museum)

Über siebzig Jahre erstrecken sich die Visionen eines Festspielhauses für Salzburg. Sie sind nicht nur Spiegel der Geschichte der Salzburger Festspiel-Gemeinde, sondern auch gesellschaftspolitischer Entwicklungen. Von all diesen Projekten geblieben sind in Salzburg zwei Grundsteine, der eine im Schloßpark Hellbrunn (1921 Projekt Hans Poelzig) und der andere am Rosenhügel im Mirabellgarten (1950 Projekt Clemens Holzmeister), die von manchen als Zeugnis des Scheiterns verstanden werden. Für andere wiederum sind es Spuren eines notwendig stattgefundenen Prozesses, der in den heutigen Bauten der Festspiele seinen vollendeten Ausdruck findet.

KünstlerInnen im Nationalsozialismus. Auslöschung. Gleichschaltung. Kontrolle

Forschungsprojekt zur Reichskammer der bildenden Künste (Wien)

gemeinsam mit Ao.Univ.Prof.in Dr.in phil. Sabine Plakolm

Architekt Roland Rainer. Kritische Aufarbeitung von Person und Werk im zeit- und architekturhistorischen Kontext

in Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien (Az W), Wien

Architektinnen und Architekten in Wien 1938 bis 1945 und die Rolle der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs zwischen 1938 und 1947

in Kooperation mit der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV), Wien

Architekt Willi F. Ramersdorfer (1922-2010)

Wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses von Willi F. Ramersdorfer, ein Pionier der Vorarlberger Nachkriegsmoderne.

Archiv der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV)

Bestandsaufnhame des Archivs der ZV Österreichs sowie des Landesverbandes Wien, Nö, Bgld

Die Wiener Hofburg. Forschungen zur Bau- und Funktionsgeschichte

Projektmitarbeiterin im FWF-Forschungsprojekt.
Projektleiterin: Dr. Maria Welzig

http://www.oeaw.ac.at/...burg/...

Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus

Mitarbeiterin im Projekt

Die Stadt Salzburg setzt sich in einem groß angelegten Projekt mit ihrer Geschichte in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft auseinander. Unter Projektleitung des Hauses der Stadtgeschichte werden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg Entwicklung, Entfaltung und Nachwirkung des Nationalsozialismus in der Stadt Salzburg untersucht.

http://www.stadt-salzburg.at

Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs

FM Hittisau
Ausstellung on Tour: im Frauenmuseum Hittisau
19. April bis 31. Mai 2015

Eröffnung: Samstag 18. April 2015, 17.00 Uhr

Das Frauenmuseum Hittisau zeigt Frauengeschichte und Frauenkultur. Als erste Architektin Vorarlbergs hat Adelheid Gnaiger (1916-1991) das Architekturgeschehen in Vorarlberg wesentlich mitgestaltet. Mit ihrer Arbeit wurde ihr in einer von Männern dominierten Berufswelt fachlicher Respekt und große Anerkennung zuteil. Ihre Architektursprache bewegt sich zwischen Moderne und Tradition, in ihren Planungen spiegelt sich der Schwerpunkt des Baugeschehens der Aufbaujahre wider. Banken, Schulen, öffentliche Verwaltungsbauten sowie Einfamilienhäuser, heute meist überformt, gefährdet oder abgerissen, prägen das architektonische Werk der Architektin. Adelheid Gnaiger war eine Pionierin der Vorarlberger Architektur und eine wichtige Wegbereiterin, der es gelang, das zeitgenössische Rollenbild der Frau zu durchbrechen und die Doppelbelastung von Beruf und Familie erfolgreich zu bewältigen.

Frauenmuseum Hittisau

Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs
Mit Fotos von Petra Rainer

Palais Liechtenstein
Ausstellung im Palais Liechtenstein, Feldkirch
13. November 2014 bis 25. Jänner 2015

Die Ausstellung im Palais Liechtenstein versteht sich als ein weiterführendes Präsentationsformat der im März 2014 erschienenen Publikation "ADELHEID GNAIGER (1916-1991). DIE ERSTE ARCHITEKTIN VORARLBERGS" (Hrsg. Ingrid Holzschuh) in die Ausstellungsräume des Palais Liechtenstein in Feldkirch. Originalobjekte aus dem Nachlass von Adelheid Gnaiger, wie Architektur-zeichnungen, Fotos und Dokumente, geben Einblick in ihr architektonisches Werk. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf Adelheid Gnaigers architektur-historische und gesellschaftspolitische Rolle als Vorreiterin für weitere Generationen von Architektinnen in Vorarlberg gelegt. Mit der Präsentation der Projekte wird ein umfassendes Bild der kaum bekannten Nachkriegsarchitektur Vorarlbergs nachgezeichnet und damit eine Sensibilisierung für diese Gebäude erreicht. Die Beispiele von bereits sanierten Gebäuden wie das Rathaus in Lustenau oder die Sparkasse in Feldkirch zeigen die Aktualität des Themas im Zusammenhang mit der Denkmalpflege und im Umgang mit historischer Bausubstanz.

Petra Rainer hat 2013 die noch vorhandenen Gebäude Adelheid Gnaigers dokumentiert. Die dabei entstandenen sensiblen Fotografien begleiten durch die Ausstellung.

Museum Leopold Figl in Rust NÖ

DSC 0400final
Projektmanagement der Neuaufstellung

in Kooperation mit rapp&wimberger, Dr. Christian Rapp, Kultur- und Medienprojekte

im Auftrag der Kulturabteilung NÖ

Baukultur im Spiegel der Gesellschaft 1938-1959
Im Fokus: Der Berufsstand der ArchitektInnen und ihre Interessensgemeinschaft, die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV)

am Mittwoch, den 28.11.2018, 19.00 Uhr

im Architekturzentrum Wien (Az W), Podium

Sakralbau in Österreich nach dem Zweiten Vatikanum

Seminar Kunstgeschichte WS 2018/19, Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

„Die Wiener Wall Street“
Wiener Bank- und Börsebauten des 19. und 20. Jahrhunderts

Seminar Kunstgeschichte SS 2019, Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Bäderarchitektur in Österreich im 20. Jahrhundert

Seminar Kunstgeschichte SS 2019, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Fallbeispiele der Österreichischen Nachkriegsarchitektur

Freitag, den 22. Juni 2018, 9.30 Uhr

anlässlich des 9. Internationalen ISG-Symposium vom 21. bis 23. Juni 2018
NEW HERITAGE: EIN GENERATIONENVERTRAG?
im Bernhardisaal, Albrechtgasse 6A, 8010 Graz
Veranstalter: Internationales Städteforum in Graz gemeinsam mit der Stadt Graz

Architekt Willi F. Ramersdorfer und seine Projekte in Dornbirn

2. Mai 2018, 19.30 Uhr

im Gasthaus Vorarlbergerhof, Viehmarktstrasse 3, 6850 Dornbirn
Veranstalter: Dornbirner Gechichtswerkstatt und Stadtarchiv Dornbirn

1938−1945. Hitlers Pläne für die Neugestaltung der Stadt Wien

12. April 2018, 18.00 Uhr

an der TU-Wien, HS 7, Karlsplatz 13, 1040 Wien

Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Denkmal− und Ortsbildpflege.
In Kooperation mit dem IVA − Institut für Vergleichende Architekturforschung, das Fachgebiet Baugeschichte und Bauforchung der Technischen Universität Wien

Karikatur oder politische Propaganda?
Die Ausgestaltung der "Gschnasfeste" im Wiener Künstlerhaus, 1933 und 1939

23. bis 25. März 2018, in Irsee (D)

Anlässlich der 6. Frühjahrsakademie des Kunsthistorischen Forums Irsee
Thema: Künstlerfeste in Zünften, Akademien und informellen Kreisen
Veranstalter: Kunsthistorische Forum Irsee und Schwabenakademie Irsee

Otto Wagner (1841−1918). Der "Stararchitekt" der Wiener Moderne

Wahlseminar Kunstgeschichte SS 2018, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur der Nachkriegsmoderne in Wien

Seminar Kunstgeschichte WS 2017/18, Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur des Geldes. Wiener Banken im internationalen
Kontext (19. bis 21. Jahrhundert)

Wahlseminar Kunstgeschichte WS 2017/18, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Die Transformation der Stadt Wien 1938−1945

13. Dezember 2017, 19.00 Uhr

im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
in der Veranstaltungsreihe Geh Denken!
veranstaltet vom Verein GEDENKDIENST

Das Wiener Kunsthandwerk im Nationalsozialismus. Eine Spurensuche

25. und 26. Juni 2017, im Grassimuseum, Leipzig (D)
Anlässlich der Tagung Formgebung im Nationalsozialismus
veranstaltet vom Institut für Kunstgeschichte, Universität Leipzig und dem Grassimuseum Leipzig

Soziales Bauen im Roten Wien 1919-1934

Seminar Kunstgeschichte SS 2017, Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur unterm Hakenkreuz

Wahlseminar Kunstgeschichte SS 2017, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur und Nationalsozialismus: Orte der Macht - des Gedenkens - der Dokumentation

Exkursion Kunstgeschichte SS 2017 nach München und Nürnberg, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Soziales Bauen im Roten Wien (1919-1934)

Wahlseminar Kunstgeschichte SS 2016, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Schulen bauen. Wiener Schulbau von 1860 bis heute

Wahlseminar Kunstgeschichte WS 2016/2017, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Mitwirkung an der ORF Produktion
"Universum History: Salzburg - Ein Land für sich"

ORF 2 am Dienstag, den 25. Oktober 2016, 21.05 Uhr
Eine Dokumentation von Chris Weisz und Ernst Gossner
Produktion von degnfilm Salzburg

orf_TVthek

Es war länger bei Bayern als bei Österreich: Salzburg hat eine besondere Geschichte. Erst vor 200 Jahren, 1816 nach dem Wiener Kongress, kam es zu Österreich, war jüngstes Kronland der Habsburgermonarchie. Die über 1.000 Jahre gewachsene Einheit als Erzbistum blieb auch nach dem Ersten Weltkrieg erhalten. Keine neue Grenzziehung zerstörte den uralten Siedlungsraum. Dafür prägte die Frage des Verhältnisses zum bayerischen Nachbarn die Geschichte des 20. Jahrhunderts - ob beim Streit um Viehweiden, beim Weg zum "Mustergau des Führers" oder als Tourismusmagnet. Die Baumeisterfamilie Wagner hat das Erscheinungsbild der Bischofs- und Festspielstadt Salzburg über mehrere Generationen mitgestaltet und ihre Veränderungen erlebt: von einer scheinbar abgeschlossen Welt bis zu einem mondänen Zentrum Europas.

Zu Spielszenen, Amateur- und Archivfilmen sowie aufwendigen Flugaufnahmen von Stadt und Land Salzburg führen die Historiker Dr. Ingrid Holzschuh und Dr. Robert Kriechbaumer durch den Film. Historische ORF-Beiträge zum Thema aus der Reihe "TVthek goes school", Reportagen von Radio Ö1 sowie ergänzende Informationen zu den Sendungen u. a. von führenden Historikerinnen und Historikern sind auf der neuen, speziell auf dieses Projekt ausgerichteten Homepage http://tv.ORF.at/unseroesterre... zu finden.

Nachkriegsarchitektur in Wien. Zwischen Kontinuität und Neubeginn

Wahlseminar Kunstgeschichte WS 2015/16, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur im Nationalsozialismus

Wahlseminar Kunstgeschichte SS 2015, Technische Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Impulsvortrag
Das Rathaus Lustenau - ein Architekturjuwel der Nachkriegsmoderne

Anschließende Diskussionsrunde mit
Barbara Keiler . Leiterin Landeskonservatorat für Vorarlberg
Ingrid Holzschuh . Architekturhistorikerin
Erich Steinmayr . Architekt
Moderation: Marina Hämmerle
Lustenau, am 24. Mai 2014

Leben und Werk Adelheid Gnaiger (1916-1991)

Anlässlich der Buchpräsentation "Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs" im vorarlberg museum
Bregenz, am 23. Mai 2014

NS Architektur und Städtebau in "Groß-Wien". Fallbeispiele

Vortrag am 15. Mai 2013
Im Rahmen der Ausstellung "Das Gold des Az W. Die Sammlung", Volksvorlesung

Der nach dem Krieg entstandene Mythos der "Stunde Null" diente zur Ausklammerung der nazistischen Gewaltherrschaft und führte zu einer Verdrängung der Geschichte zwischen 1938 und 1945. Die weitgehend nur als Planungen ausgeführten und nicht realisierten Bauaufgaben des NS-Regimes fehlen in unserer heutigen Wahrnehmung der Wiener Stadtgeschichte. Sie sind verlorene Orte der Erinnerung und werden zum "unsichtbaren" Träger dieser. Mit einem ersten Einblick in das vom AzW übernommene NS Archiv von Klaus Steiner und der Vorstellung von einigen wenigen Fallbeispielen, soll auf die vor 75 Jahren mit der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich ausgelösten Planungseuphorie in der Stadt verwiesen werden und die Spurensuche im Stadtraum beginnen.

Quellenforschung in der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts
Architectural History and the Study of its Sources in 20th century

Übung im WS 2012/2013, Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte.
In Zusammenarbeit mit Mag.a Monika Platzer.

Architekt Willi F. Ramersdorfer
Bauten + Projekte 1950-2010

Ramersdorfer Cover
Ingrid Holzschuh, Patricia Ramersdorfer (Hg.)

Willi F. Ramersdorfer (1922-2010) zählt zu den erfolgreichsten Vorarlberger Architekten der Nachkriegszeit. Zusammen mit German Meusburger realisiert er seine Konzepte einer modernen Architektur. So entstehen zunächst zahlreiche Industrie- und Gewerbebauten, Schulen, Kirchen und Wohnhäuser sowie SOS-Kinderdörfer. Nach dem Tod von Meusburger 1973 führt Ramersdorfer das Atelier alleine und sehr erfolgreich weiter. Sein Schwerpunkt liegt nun im Bau von Hotels - namentlich in den österreichischen Alpen und im Ausland - und von Einfamilienhäusern, wo er neue Wege des architektonischen Ausdrucks beschreitet. Diese erste Monografie über Ramersdorfers Schaffen dokumentiert sein umfangreiches Werk und stellt seine wichtigsten Bauten mit historischem Plan- und Bildmaterial und mit Texten renommierter Autorinnen und Autoren vor. Ein neuer Bildessay des Fotografen Marc Lins porträtiert das Haus Ramersdorfer in Rankweil (1964) und verdeutlicht die bleibende Qualität seiner Architektur.

Mit Beiträgen von Robert Fabach, Ingrid Holzschuh, Christian Kühn, Irene Meissner, Patricia Ramersdorfer, Gerhard Stadler, Bernhard Tschofen und einem

Fotoessay von Marc Lins

Gestaltet von Christoph Schörkhuber

Gebunden

2018. ca. 270 Seiten, farbige Abbildungen und Pläne

ISBN 978-3-03860-096-1 Deutsch

Park Books Verlag

Franz Kiener. Eine Ordnung als Anfang

Franz Kiener
Ingrid Holzschuh (Hrsg.)

Mit Beiträgen von Friedrich Achleitner, Ingrid Holzschuh, Christoph Hölz,
Franziska Leeb, Bruno Maldoner, Sabine Plakolm-Forsthuber,
Monika Platzer und Georg Rigele

Gestaltet von Christoph Schörkhuber

Gebunden

2016. ca. 270 Seiten, farbige Abbildungen und Pläne

978-3-03860-016-9 Deutsch

Park Books Verlag

Otto Strohmayr (1900-1945). Hitlers Architekt für die Neugestaltung der Stadt Salzburg im Nationalsozialismus

Strohmayr
Ingrid Holzschuh

Architekt Otto Strohmayr zeichnet in der Zeit des Nationalsozialismus gemeinsam mit seinem Kollegen Otto Reitter für die Planung der wichtigsten Repräsentationsbauten der Partei in der Stadt Salzburg verantwortlich. Nach einer erfolgreichen Ausbildung in den 1920er-Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Peter Behrens und Clemens Holzmeister findet der "Holzmeister-Preisträger" nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich im NS-Parteiapparat einen neuen Auftraggeber und schafft den Aufstieg in den höchsten Architektenkreis um Albert Speer. Im vorliegenden Buch wird das von Strohmayr hinterlassene umfangreiche Planmaterial der sogenannten "Führerbauten" untersucht und erstmalig das Interesse und die persönliche Einflussnahme Adolf Hitlers auf den Planungsprozess in Salzburg dokumentiert.

2015. ca. 308 S. 150 S/W-Abb. Gb.
ca. € 49,00
Böhlau Verlag
ISBN 978-3-205-79513-1

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"Wien. Die Perle des Reiches". Planen für Hitler

Perle Katalog
Ausstellungskatalog

Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien
Ingrid Holzschuh und Monika Platzer

Erstmals wird in einem umfassenden Katalog das breite Spektrum des Wiener Baugeschehens während des Nationalsozialismus aufgezeigt. Die Bau- und Planungstätigkeit im Dritten Reich am Beispiel Wiens veranschaulicht die weitreichenden Zusammenhänge und Verflechtungen der NS-Ziele - Architektur wird für eine aggressive Expansionspolitik des NS-Regimes instrumentalisiert, Städtebau und Raumplanung werden zum Machtinstrument für eine nationalsozialistische Bevölkerungspolitik. Dem paradoxerweise weit verbreiteten Mythos, Wien habe nur eine untergeordnete Rolle im Planungsgeschehen des Dritten Reiches gespielt, wird in dieser Publikation nachgespuürt. Mit der Schaffung von Groß-Wien steigt die Donaumetropole nach Berlin zur zweitgrößten Stadt des Reiches auf. Infrastruktur-, Industrie- und Bebauungs - konzepte bezeugen die mächtige Funktion Wiens als Drehscheibe und Transitraum von und nach Südosteuropa.

2015. 230 S. 180 farbige Abbildungen
€ 48,00
Park Books Verlag
ISBN 978-3-906027-78-4

Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs

Gnaiger Cover
Nominiert für "Die schönsten Bücher Österreichs 2014"

Ingrid Holzschuh (Hrsg.)

Die Publikation erscheint in der Schriftenreihe des vorarlberg museums.

Als erste Architektin Vorarlbergs hat Adelheid Gnaiger (1916-1991) das Architekturgeschehen in Vorarlberg wesentlich mitgestaltet. Ihre Architektursprache bewegt sich zwischen Moderne und Tradition und in ihren Planungen spiegelt sich der Schwerpunkt des Baugeschehens der Aufbaujahre wider. Banken, Schulen, öffentliche Verwaltungsbauten sowie Einfamilienhäuser, heute meist überformt, gefährdet oder abgerissen, prägen das architektonische Werk der Architektin. Aufsätze zur Biografie und zu einzelnen Aspekten des Werkes von Adelheid Gnaiger geben Einblick in ihr Leben und ihre Arbeit, womit nicht nur eine längst überfällige Würdigung ihres Schaffens erfolgt, sondern erstmals auch das zum großen Teil unbekannte Architekturbild nach 1945 in Vorarlberg nachgezeichnet wird.

Mit Beiträgen von Jutta Gnaiger-Rathmanner, Ingrid Holzschuh (Hrsg.), Renate Huber, Barbara Keiler, Renate Madritsch, Sabine Plakolm-Forsthuber, Monika Platzer, Astrid Staufer.
Fotografische Dokumentation von Petra Rainer
Grafik: kaleido og
Lektorat: Brigitte Ott

2014. 192 Seiten, 45 farbige und 133 sw Abbildungen und Pläne
23 x 29 cm
€ 34,00
Park Books Verlag
ISBN 978-3-906027-46-3

Haus Widnau 2 in Feldkirch. Eine architektur- und kulturhistorische Dokumentation

Haus Widnau2
verfasst von Ingrid Holzschuh
in Zusammenarbeit mit Susanne Emerich

Das Haus Widnau 2, das im Fruühjahr 2014 abgerissen wurde, war kein auffälliges, aber doch ein beachtenswertes Gebäude gewesen. Im 19. Jahrhundert als Mietzinshaus auf dem einst prominenten Bauplatz vor der Altstadt errichtet, diente es über die Jahrzehnte hinweg bemerkenswerten Persönlichkeiten als Wohn- und Berufsstätte. Otto Ender, der spätere Bundeskanzler und Landeshauptmann, Adelheid Gnaiger, die erste Architektin Vorarlbergs, und viele andere verbrachten darin einen Teil ihres Lebens. Das Buch - eine architektur- und kulturwissenschaftliche Studie - erzählt die Geschichte(n) des Gebäudes und seiner BewohnerInnen.

2015. 123 Seiten, mit farbigen Abbildungen
AK Vorarlberg
ISBN 978-3-902898-04-3

Wiener Stadtplanung im Nationalsozialismus von 1938 bis 1942
Das Neugestaltungsprojekt von Architekt Hanns Dustmann

Diese Dokumentation der Wiener Neugestaltungsplanungen von 1938 bis 1942 präsentiert erstmals eine umfangreiche Darstellung der Stadtplanung im Nationalsozialismus. Denn nahezu unerforscht sind jene Projekte der sogenannten Gauhauptstädte, die neben den bekannten Großplanungen der "Führerstädte" entstanden. Auch in Wien wurde unmittelbar nach dem "Anschluss" 1938 an der Neugestaltung der Stadt gearbeitet. Im Ringen um die Vormachtstellung in der Stadtplanung zwischen kommunalen Instanzen und der Reichsebene wurde mit der Berufung des Berliner Architekten Hanns Dustmann im Herbst 1940 zum neuen Baureferenten von Wien eine zentralistische Kontrolle konstituiert. Die Aufarbeitung neuer Quellen ermöglicht nun endlich die Schließung einer wichtigen Lücke in der Architekturgeschichte Wiens.

2011. 122 S. 66 S/W-Abb. Br. 170 x 240 mm.
€ 29,90
Böhlau Verlag
ISBN 978-3-205-78719-8

Architekt Willi F. Ramersdorfer. Bauten & Projekte 1950-2010

Vortrag und Buchpräsentation im Rahmen der Architekturtage 2019
Samstag, den 25. Mai 2019, 11.30 Uhr

im Vortragssaal des Diözesanhauses in 6800 Feldkirch
Veranstalter: vai Vorarlberger Architekturinstitut

Architektur im Nationalsozialismus

Seminar Kunstgeschichte WS 2019/20, Universität Wien
In Zusammenarbeit mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

Architektur der Wiener Moderne „revisited“

Seminar Kunstgeschichte WS 2020/21
gemeinsam mit Ao.Univ.Prof.in Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber

an der Universität Wien

NS-Architektur: Inszenierung faschistischer Ideologien in Architektur und Städtebau

Seminar Kunstgeschichte SS 2020
gemeinsam mit Univ.-Prof.in Dr.in phil. Anna Minta

an der Katholischen Privatuniversität Linz

Geschichte der Stadt Tulln an der Donau von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart

Erstellung eines Manuskripts zur Vorbereitung einer Publikation zur Geschichte der Stadt Tulln an der Donau von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart.

gemeinsam mit Mag.a Martina Zerovnik

im Auftrag der Stadt Tulln

Die österreichischen Ingenieurkammern und
die Rolle der ZiviltechnikerInnen in der Zeit des Nationalsozialismus

Machbarkeitsstudie für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt

gemeinsam mit Dr.in Alexandra Wachter, MA

im Auftrag der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen

Das architektonische Werk der Architektengruppe C4

Recherchearbeiten und Erstellung eines Quellenverzeichnisses

im Auftrag des Vorarlberg Museums

Architekturführer Niederösterreich AFNÖ im 20. Jahrhundert

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Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der Technischen Universität Wien

Haydn Geburtshaus in Rohrau in NÖ

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Co-Kuratorin der Neuaufstellung
in Zusammenarbeit mit Dr. Werner Hanak und Mag. Agnes Hannes

im Auftrag der Kulturabteilung NÖ

C4 Architekten
Neues Bauen in Vorarlberg und Tirol
1960-1979

Titel
NEU ERSCHIENEN

Ingrid Holzschuh (Hg.)

Der Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegszeit förderte in Vorarlberg öffentliche Bauaufgaben, und das Wettbewerbswesen etablierte sich zusehends. Jungen Architekt*innen gelang es so, ihre Konzepte moderner Architektur umzusetzen. Unter ihnen die Architektengemeinschaft C4, bestehend aus Max Fohn, Helmut Pfanner, Karl Sillaber und Friedrich Wengler – sie gilt als Vorreiterin des neuen Bauens im Westen Österreichs, ihre Volksschule in Nüziders (1960–63) als ein Schlüsselwerk des modernen Schulbaus. Von 1960 bis 1979 entstanden neben Schulen auch Ein- und Mehrfamilienhäuser, Wohnbauten, Büro- und Gewerbegebäude sowie Frei- und Hallenbäder. Die Architekten von C4 zählen zur ersten Generation der „Vorarlberger Baukünstler“, die mit ihrer Architektur wichtige Impulse für eine Veränderung in der Baukultur setzten und deren Werk nun erstmals in dieser Publikation gesammelt dokumentiert wird.

Gestaltet von Nina Sturn

2021. 252 Seiten, mit farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-0356-2461-8 Deutsch

Birkhäuser Verlag