SE Österreichische Architekt:innen im Exil. Zum Leben und Werk der vom NS-Regime verfolgten Architekt:innen
Kunstgeschichte (nst./zeu.K.), WS 2024/25
gemeinsam mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber
am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien
Im Rahmen des Seminars wollen wir uns mit dem Leben und Werk von politisch verfolgten und jüdischen Architekt:innen befassen, die in den 1930er Jahren ins Exil flüchteten. Die Beweggründe, Österreich bereits vor dem im März 1938 erfolgten „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland zu verlassen, waren der Austrofaschismus ab 1933/34 und der zunehmende Antisemitismus. Spätestens mit dem Inkrafttreten der „Nürnberger Rassegesetze“ im Mai 1938 emigrierten zahlreiche jüdische Architekt:innen ins Ausland.
Trotz zahlreicher architekturhistorischer Exilforschungen ist über das Schicksal vieler Architekturschaffender, die vor 1938 in Österreich studierten und/oder ein architektonisches Oeuvre vorweisen konnten, nach wie vor wenig bekannt. Von zentraler Bedeutung sind daher die Dokumentation und Bewertung der im Exil entstandenen Bauten oder Innenraumgestaltungen sowie der Bezug zu den in Österreich realisierten Projekten.
Ziel
Ziel des Seminars ist es, Leben und Werk jener Architekturschaffenden, die nach Großbritannien, in die USA, nach Südamerika, Palästina, Indien, Neuseeland, Australien etc. emigrierten, zu dokumentieren, zu würdigen und die wichtigsten Quellen zu erschließen.
Methode
Da die Exilforschung aufgrund der Verfolgungsgeschichte der Protagonist:innen oft mit schwierigen Herausforderungen zu kämpfen hat, wollen wir den Studierenden verschiedene methodische Zugänge aufzeigen und ihnen den Umgang mit forschungsrelevanten Archiven und Quellen im In- und Ausland näherbringen. Expert:innen aus der Provenienzforschung, der Israelitischen Kultusgemeinde, dem Österreichischen Staatsarchiv, dem Archiv der Technischen Universität, der Universität für angewandte Kunst etc. sollen zu Vorträgen eingeladen oder in ihren Institutionen vor Ort aufgesucht werden.
gemeinsam mit Dr.in Sabine Plakolm-Forsthuber
am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien
Im Rahmen des Seminars wollen wir uns mit dem Leben und Werk von politisch verfolgten und jüdischen Architekt:innen befassen, die in den 1930er Jahren ins Exil flüchteten. Die Beweggründe, Österreich bereits vor dem im März 1938 erfolgten „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland zu verlassen, waren der Austrofaschismus ab 1933/34 und der zunehmende Antisemitismus. Spätestens mit dem Inkrafttreten der „Nürnberger Rassegesetze“ im Mai 1938 emigrierten zahlreiche jüdische Architekt:innen ins Ausland.
Trotz zahlreicher architekturhistorischer Exilforschungen ist über das Schicksal vieler Architekturschaffender, die vor 1938 in Österreich studierten und/oder ein architektonisches Oeuvre vorweisen konnten, nach wie vor wenig bekannt. Von zentraler Bedeutung sind daher die Dokumentation und Bewertung der im Exil entstandenen Bauten oder Innenraumgestaltungen sowie der Bezug zu den in Österreich realisierten Projekten.
Ziel
Ziel des Seminars ist es, Leben und Werk jener Architekturschaffenden, die nach Großbritannien, in die USA, nach Südamerika, Palästina, Indien, Neuseeland, Australien etc. emigrierten, zu dokumentieren, zu würdigen und die wichtigsten Quellen zu erschließen.
Methode
Da die Exilforschung aufgrund der Verfolgungsgeschichte der Protagonist:innen oft mit schwierigen Herausforderungen zu kämpfen hat, wollen wir den Studierenden verschiedene methodische Zugänge aufzeigen und ihnen den Umgang mit forschungsrelevanten Archiven und Quellen im In- und Ausland näherbringen. Expert:innen aus der Provenienzforschung, der Israelitischen Kultusgemeinde, dem Österreichischen Staatsarchiv, dem Archiv der Technischen Universität, der Universität für angewandte Kunst etc. sollen zu Vorträgen eingeladen oder in ihren Institutionen vor Ort aufgesucht werden.