Ingrid Holzschuh

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Kunsthistorikerin


Publikationen

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GeschichtenOrt_Hofburg
Bild © Ingrid Holzschuh

NEUERSCHEINUNG November 2018

BauKultur in Wien 1938-1959.
Das Archiv der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV)

Ingrid Holzschuh (Hg.), in Zusammenarbeit mit der ZV

Die Zentralvereinigung der ArchitektInnen (ZV) wurde 1907 gegründet. 1938 wurde der Verein aufgelöst und die Mitglieder selektiv in die NS-Reichskammer überführt, manche emigrierten. Nach Kriegsende schlossen sich ehemalige Mitglieder als Architektengruppe in der Berufsvereinigung der bildenden Künstler zusammen, die eine wichtige Rolle in der Entnazifizierung übernahm. Durch das Engagement in Sachen Baukultur gelang es der ZV in der Nachkriegszeit, wieder ihren Status als wichtigste Standesvertretung zu erreichen: 1957 wurden die Standesinteressen der Architektenkammer übertragen, 1959 wurde die ZV als Verein neu gegründet. Mit Hilfe des Wiener ZV-Archivs beleuchten Wissenschaftlerinnen erstmals den sensiblen Zeitraum von der Auflösung 1938 bis zur Neugründung der ZV als Verein 1959.

Mit Beiträgen von Maria Auböck, Ingrid Holzschuh, Gabriele Kaiser, Sabine Plakolm-Forsthuber, Monika Platzer, Ursula Prokop, Katharina Roithmeier

Gestaltet von seite zwei

Broschur
2018. 200 Seiten, mit farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-0356-1795-5 Deutsch

Birkhäuser Verlag


Ramersdorfer
Bild © Ingrid Holzschuh

Architekt Willi F. Ramersdorfer
Bauten + Projekte 1950-2010

Ingrid Holzschuh, Patricia Ramersdorfer (Hg.)

Willi F. Ramersdorfer (1922-2010) zählt zu den erfolgreichsten Vorarlberger Architekten der Nachkriegszeit. Zusammen mit German Meusburger realisiert er seine Konzepte einer modernen Architektur. So entstehen zunächst zahlreiche Industrie- und Gewerbebauten, Schulen, Kirchen und Wohnhäuser sowie SOS-Kinderdörfer. Nach dem Tod von Meusburger 1973 führt Ramersdorfer das Atelier alleine und sehr erfolgreich weiter. Sein Schwerpunkt liegt nun im Bau von Hotels - namentlich in den österreichischen Alpen und im Ausland - und von Einfamilienhäusern, wo er neue Wege des architektonischen Ausdrucks beschreitet. Diese erste Monografie über Ramersdorfers Schaffen dokumentiert sein umfangreiches Werk und stellt seine wichtigsten Bauten mit historischem Plan- und Bildmaterial und mit Texten renommierter Autorinnen und Autoren vor. Ein neuer Bildessay des Fotografen Marc Lins porträtiert das Haus Ramersdorfer in Rankweil (1964) und verdeutlicht die bleibende Qualität seiner Architektur.

Mit Beiträgen von Robert Fabach, Ingrid Holzschuh, Christian Kühn, Irene Meissner, Patricia Ramersdorfer, Gerhard Stadler, Bernhard Tschofen und einem
Fotoessay von Marc Lins

Gestaltet von Christoph Schörkhuber

Gebunden
2018. ca. 270 Seiten, farbige Abbildungen und Pläne

ISBN 978-3-03860-096-1 Deutsch

Park Books Verlag


Franz_Kiener
Bild © Ingrid Holzschuh

Franz Kiener. Eine Ordnung als Anfang

Ingrid Holzschuh (Hrsg.)

Mit Beiträgen von Friedrich Achleitner, Ingrid Holzschuh, Christoph Hölz,
Franziska Leeb, Bruno Maldoner, Sabine Plakolm-Forsthuber,
Monika Platzer und Georg Rigele

Gestaltet von Christoph Schörkhuber

Gebunden
2016. ca. 270 Seiten, farbige Abbildungen und Pläne

978-3-03860-016-9 Deutsch

Park Books Verlag


Otto-Strohmayr
Bild © Ingrid Holzschuh

Otto Strohmayr (1900-1945). Hitlers Architekt für die Neugestaltung der Stadt Salzburg im Nationalsozialismus

Ingrid Holzschuh

Architekt Otto Strohmayr zeichnet in der Zeit des Nationalsozialismus gemeinsam mit seinem Kollegen Otto Reitter für die Planung der wichtigsten Repräsentationsbauten der Partei in der Stadt Salzburg verantwortlich. Nach einer erfolgreichen Ausbildung in den 1920er-Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Peter Behrens und Clemens Holzmeister findet der "Holzmeister-Preisträger" nach der Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich im NS-Parteiapparat einen neuen Auftraggeber und schafft den Aufstieg in den höchsten Architektenkreis um Albert Speer. Im vorliegenden Buch wird das von Strohmayr hinterlassene umfangreiche Planmaterial der sogenannten "Führerbauten" untersucht und erstmalig das Interesse und die persönliche Einflussnahme Adolf Hitlers auf den Planungsprozess in Salzburg dokumentiert.

2015. ca. 308 S. 150 S/W-Abb. Gb.
ca. € 49,00
Böhlau Verlag
ISBN 978-3-205-79513-1

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Cover Katalog
Bild © Az W

"Wien. Die Perle des Reiches" Planen für Hitler

Ausstellungskatalog

Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien
Ingrid Holzschuh und Monika Platzer

Erstmals wird in einem umfassenden Katalog das breite Spektrum des Wiener Baugeschehens während des Nationalsozialismus aufgezeigt. Die Bau- und Planungstätigkeit im Dritten Reich am Beispiel Wiens veranschaulicht die weitreichenden Zusammenhänge und Verflechtungen der NS-Ziele - Architektur wird für eine aggressive Expansionspolitik des NS-Regimes instrumentalisiert, Städtebau und Raumplanung werden zum Machtinstrument für eine nationalsozialistische Bevölkerungspolitik. Dem paradoxerweise weit verbreiteten Mythos, Wien habe nur eine untergeordnete Rolle im Planungsgeschehen des Dritten Reiches gespielt, wird in dieser Publikation nachgespuürt. Mit der Schaffung von Groß-Wien steigt die Donaumetropole nach Berlin zur zweitgrößten Stadt des Reiches auf. Infrastruktur-, Industrie- und Bebauungs - konzepte bezeugen die mächtige Funktion Wiens als Drehscheibe und Transitraum von und nach Südosteuropa.

2015. 230 S. 180 farbige Abbildungen
€ 48,00
Park Books Verlag
ISBN 978-3-906027-78-4

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Haus Widnau 2
Bild © AK Vorarlberg

Haus Widnau 2 in Feldkirch. Eine architektur- und kulturhistorische Dokumentation

verfasst von Ingrid Holzschuh
in Zusammenarbeit mit Susanne Emerich

Das Haus Widnau 2, das im Fruühjahr 2014 abgerissen wurde, war kein auffälliges, aber doch ein beachtenswertes Gebäude gewesen. Im 19. Jahrhundert als Mietzinshaus auf dem einst prominenten Bauplatz vor der Altstadt errichtet, diente es über die Jahrzehnte hinweg bemerkenswerten Persönlichkeiten als Wohn- und Berufsstätte. Otto Ender, der spätere Bundeskanzler und Landeshauptmann, Adelheid Gnaiger, die erste Architektin Vorarlbergs, und viele andere verbrachten darin einen Teil ihres Lebens. Das Buch - eine architektur- und kulturwissenschaftliche Studie - erzählt die Geschichte(n) des Gebäudes und seiner BewohnerInnen.

2015. 123 Seiten, mit farbigen Abbildungen
AK Vorarlberg
ISBN 978-3-902898-04-3


gnaiger_holzschuh
Bild © Ingrid Holzschuh

Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs

Nominiert für "Die schönsten Bücher Österreichs 2014"

Ingrid Holzschuh (Hrsg.)

Die Publikation erscheint in der Schriftenreihe des vorarlberg museums.

Als erste Architektin Vorarlbergs hat Adelheid Gnaiger (1916-1991) das Architekturgeschehen in Vorarlberg wesentlich mitgestaltet. Ihre Architektursprache bewegt sich zwischen Moderne und Tradition und in ihren Planungen spiegelt sich der Schwerpunkt des Baugeschehens der Aufbaujahre wider. Banken, Schulen, öffentliche Verwaltungsbauten sowie Einfamilienhäuser, heute meist überformt, gefährdet oder abgerissen, prägen das architektonische Werk der Architektin. Aufsätze zur Biografie und zu einzelnen Aspekten des Werkes von Adelheid Gnaiger geben Einblick in ihr Leben und ihre Arbeit, womit nicht nur eine längst überfällige Würdigung ihres Schaffens erfolgt, sondern erstmals auch das zum großen Teil unbekannte Architekturbild nach 1945 in Vorarlberg nachgezeichnet wird.

Mit Beiträgen von Jutta Gnaiger-Rathmanner, Ingrid Holzschuh (Hrsg.), Renate Huber, Barbara Keiler, Renate Madritsch, Sabine Plakolm-Forsthuber, Monika Platzer, Astrid Staufer.
Fotografische Dokumentation von Petra Rainer
Grafik: kaleido og
Lektorat: Brigitte Ott

2014. 192 Seiten, 45 farbige und 133 sw Abbildungen und Pläne
23 x 29 cm
€ 34,00
Park Books Verlag
ISBN 978-3-906027-46-3

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Wiener Stadtplanung im Nationalsozialismus
Bild © Ingrid Holzschuh

Wiener Stadtplanung im Nationalsozialismus von 1938 bis 1942

Das Neugestaltungsprojekt von Architekt Hanns Dustmann

Diese Dokumentation der Wiener Neugestaltungsplanungen von 1938 bis 1942 präsentiert erstmals eine umfangreiche Darstellung der Stadtplanung im Nationalsozialismus. Denn nahezu unerforscht sind jene Projekte der sogenannten Gauhauptstädte, die neben den bekannten Großplanungen der "Führerstädte" entstanden. Auch in Wien wurde unmittelbar nach dem "Anschluss" 1938 an der Neugestaltung der Stadt gearbeitet. Im Ringen um die Vormachtstellung in der Stadtplanung zwischen kommunalen Instanzen und der Reichsebene wurde mit der Berufung des Berliner Architekten Hanns Dustmann im Herbst 1940 zum neuen Baureferenten von Wien eine zentralistische Kontrolle konstituiert. Die Aufarbeitung neuer Quellen ermöglicht nun endlich die Schließung einer wichtigen Lücke in der Architekturgeschichte Wiens.

2011. 122 S. 66 S/W-Abb. Br. 170 x 240 mm.
€ 29,90
Böhlau Verlag
ISBN 978-3-205-78719-8

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